Lauscht man heute den Klängen seines Radios, ertönen dort meist Songs aus den Charts. In den Charts landet alles, was von Musikliebhabern gern und oft gekauft wird. Es vermischen sich dort also viele Stile des Musikgeschmacks. Zu hören sind sanfte Balladen, fetzige Rockklassiker, sozialkritische Rap- Songs, Disco- Fox kompatible Schlager und sämtliche Titel, die auf unzähligen Samplern erschienen sind. Den Begriff Charts also zu verallgemeinern ist nahezu unmöglich. Die Charts spiegeln im Grunde genommen den Zeitgeist wieder. Tauchten dort in den 60`ern sämtliche Rock ´n Roll Klänge auf, waren es in den 70`ern eher die Stones oder die Beatles, die dieses Jahrzehnt prägten. Schaut man in die 80`er zurück überwiegte dort die neue Deutsche Welle mit Songs von Nena, Extrabreit und Co. Die Grenze der verschiedenen Stile verschwamm aber immer mehr und mehr. Man legte sich nicht mehr fest, mit welchem Stil man sich identifizierte, sondern machte Ausflüge in alle möglichen Welten des Sounds. Die Musikindustrie reagierte auf diese Entwicklung des Hörers und begann, vereinzelte Stile zu vermischen. Selbst diese, bei denen es nicht für möglich gehalten wurde, dass gerade diese zusammen passen würden. So wurden die Sampler wie „Bravo-Hits“, „Kuschel-Rock“ oder „the Dome“ immer beliebter, weil der Musikkonsument hier nicht entscheiden musste, welchen Stil er verfolgen möchte und konnte sich durch alle möglichen Sounds treiben lassen. Alles in allem ist diese Entwicklung positiv zu betrachten, denn je mehr Leute sich nicht festlegen, desto mehr müssen sich die Industrie und der Interpret einfallen lassen, um seine Hörer und Fans zu erreichen. Es gibt aber auch Charts in anderen Branchen, z.B. bei Spielen, so kann man
Spiele kostenlos im Internet nutzen, sogenannte Browser Spiele, auch hier gibtes Ranglisten der beliebtesten Spiele.